Sehr geehrte Interessenten, das Rhönpass-Projekt wurde zum 30.04.2018 eingestellt. Der Kauf weiterer Karten ist daher nicht mehr möglich.

Kreuzberg Rhön

Gipfelkreuz Rhön,Winter,Himmel

Der bei Haselbach gelegene Berg mit 927,8 Meter über Normalhöhennull ist der drittgrößte Berg der Rhöner Tourismusregion. In der bayerischen Rhön ist der Kreuzberg der zweithöchste Berg (Die Dammersfeldkuppe ist nur 0,1 Meter höher). Bekannt ist das beliebte Ausflugsziel für das Kloster Kreuzberg mit seinem Klosterbier, die Kreuzbergschanze, den drei großen Wallfahrtskreuzen und den Sendeturm auf dem Kreuzberg. Früher trug der Berg den Namen Asenberg oder auch Aschberg.

Geografie

Im unterfränkischen Rhön-Grabfeld ragt der Kreuzberg in die Höhe. Gelegen ist dieser in der Hohen Rhön und auch im Biosphärenreservat Rhön. Nahe Städte sind Bischofsheim an der Rhön, Sandberg und Wildflecken. Nordöstlich des Kreuzberges liegt der 843 Meter hohe Arnsberg. Die Rhön ist ein ungefähr 1500 km² großes Mittelgebirge Deutschlands.

Treppen,KreuzbergNatur

Den Kreuzberg zieren am Süd- Ost- und Westhang zahlreiche Mischwald-Bäume. Am Nordhang Richtung Arnsberg gibt freie unbewaldete Stellen an denen im Winter die Lifte und Skipisten verlaufen. Dazu zählen die Arnberglifte. Auf dem Kreuzberg sind verschiedene Naturschutzgebiete wie das Sinnquellgebiet, der Arnbergsüdhang und Landschaftsschutzgebiet Bayrische Rhön vorhanden. Auch ein Vogelschutzgebiet ist dort gelegen. Am Westhang entspringt der Fluss Sinn. Dieser ist circa 70 Kilometer lang und zählt als Nebenfluss der Fränkischen Saale. Am östlichen Rand des Gipfelplateaus können Sie eines der Rhöner Basaltblockmeere finden. Dies sind Geotope vulkanischen Ursprungs auf dem seltene Flechten- und Moosarten beheimatet sind. Dieses große Basaltblockmeer wird auch „Johannisfeuer“ genannt.

Kloster am Kreuzberg, EingangKloster Kreuzberg

Das typische Franziskanerkloster der Diözese Würzburg ist im Westen des Kreuzberges erbaut worden. Es ist Ziel vieler religiöser Wallfahrten, die den „Heiligen Berg“ erklimmen. Die erste Kapelle wurde im Jahr 1598 errichtet. Die Franziskaner Mönche zogen erst Jahre später ab 1684 in das Kloster. Diese verfügt über keinen keinen Turm, sondern hat nur einen Dachreiter. Besonders schön anzusehen ist der Antonius-Altar im Kirchenraum. 2005 bekam das Rhöner Kloster eine neue Orgel. Bekannt ist das Kloster bei Touristen besonders für seine Klosterwirtschaft und das Klosterbier aus der eigenen Klosterbrauerei. Wer eine Maß Bier in der Wirtschaft bestellt bekommt diese im für Franken traditionellem tönernen Maßkrug serviert, dem sog. „Keferloher“. Für die Krüge muss ein Pfand hinterlegt werden.

Das Rhöner Kloster verfügt neben der eigenen Gaststätte auch über eine Pension. Touristen können hier ganz stilecht im Kloster übernachten. Auch der weihnachtliche Adventsmarkt mit begleitenden Veranstaltungen ist bei Besuchern sehr beliebt.

Von hier führt auch eine Steintreppe zu den drei Wallfahrtskreuzen oben auf dem Kreuzberg. Entlang des Kreuzweges sind alte Sandsteinfiguren aus dem Jahr 1710, die über die Jahre auch teils restauriert worden sind.

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Heiliger Berg der Rhön

Als Ziel von circa 70 bis 80 Wallfahrten aus ganz Franken gilt der Kreuzberg als „Heiliger Berg der Franken“. Teil der Fahrt ist die Einkehr im ansässigen Kloster der Franziskaner Oberservanten und das Erklimmen der Stufen zu den drei Golgatha Kreuzen an der Spitze des Berges. Zusätzlich findet sich auf der Spitze des weiten Berges auch das Gipfelkreuz. Das sog. „Hohe Kreuz“ besteht in der Senkrechten aus Holz und seine kürzeren waagerechten Kreuzelemente sind aus Stahl. Aufgrund der Witterungsbedingungen wird das Kreuz alle paar Jahre erneuert. Der Kreuzweg vom Kloster Kreuzberg Rhön bis hinauf zum Gipfel ist mit dreizehn kleinen Bildkapellen bestückt. Diese bestehen aus Sandstein und gehen auf das Jahr 1710 zurück. Der Kreuzweg Rhön ist dem in Jerusalem nachempfunden.

Wichtige Information bei Glätte und Schnee: Die Stufen hinauf zum Gipfel haben keinen Winterdienst!

sendeturm-kreuzberg-rhoenSendeturm Kreuzberg

Der Sender ist insgesamt 208 Meter hoch. Dieser wurde im Jahr 1961 errichtet und hatte damals nur eine Höhe von 156 Metern und wurde 1960 auf seine heutige Größe ausgebaut. Der klassisch in rot und weiß gefärbte Stahlrohrmast gehört zum Bayerischen Rundfunk (BR). Schon aus weiter Entfernung ist der ikonische Sendemast sichtbar und verleiht dem rhöner Kreuzberg so ein deutliches Erkennungsmerkmal. Besucher und Touristen sollten bei Schnee und Eis vorsichtig sein, denn wenn die Sendeanlage zu sehr vereist ist droht Eisschlaggefahr.

Bruder-Franz-HausTouristeninfo Kreuzberg,innen,buder franz

Auf dem Kreuzberg stellt das Bruder Franz Haus das älteste Gebäude da. Im Jahre 1687 errichtet spielte das Haus stets eine wichtige Rolle auf dem Berg. Heute ist hier eine Touristeninformation im Gebäude untergebracht, von der aus auch Führungen für Gäste starten. Ein zentraler Teil ist außerdem die Ausstellung „ Franz von Assisi und Gottes Schöpfung“. Hier werden Besucher eingeladen Spiritualität, Ruhe und Besinnung zu erfahren. Außerdem werden auf Infotafeln viele weiterführende Informationen über Assisi und seinen Orden übermittelt. Es ist also ein Begegnungs- und Informationszentrum gleichermaßen. Wanderer und Radfahrer die den Kreuzberg erklommen haben, können im Bruder Franz Haus Umkleideräume und auch Duschen benutzen, um sich wieder frisch zu machen.

Anfahrt und Parkmöglichkeiten

Mit dem Auto erreichen Sie den Kreuzberg über die Stadt Bischofsheim an der Rhön und über Oberwildflecken. Die Straße NES10 führt Sie direkt auf dem Berg bis zum Parkplatz. Der Parkplatz oben am Berg ist kostenpflichtig. Vom Parkplatz aus kann das Kloster Rhön in circa zehn bis fünfzehn Minuten zu Fuß erreicht werden. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Berg mit Hochröhnbus erreichbar. Der Busverkehr findet in der Regel in den Monaten von Mai bis Oktober statt. Über diverse Wanderwege kann der Kreuzberg auch zu Fuß erreicht werden.

Videoimpressionen vom Kreuzberg

Hier ein kleiner Einblick in das Leben am Kreuzberg, dem zweitgrößten Berg der bayerischen Rhön.

 

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